Geschichte


Vereinschronik

 

Wenn wir uns auch die größte Mühe bei der Erstellung der Vereinschronik gegeben haben, so erhebt diese jedoch nicht den Anspruch auf lückenlose Darstellung unserer Vereinsgeschichte. Sollte also der eine oder andere TSV-Anhänger eine offenkundige Lücke oder Unterlassungssünde entdecken, bitten wir, dies uns per E-Mail mit zu teilen. Wir werden dann versuchen dieses Versäumnis zeitnah zu beseitigen.

 

Schon im Jahre 1891 gründeten Bischofsgrüner die Turnergemeinschaft „Erholung“. Aus dieser entwickelte sich ungefähr 1897 der Turnerbund. Die Gründer und die ersten Turnpioniere waren:

Karl Flessa, Fritz Kaiser, Christian Schwarz, Erhard Schubert, Bernhard Zeitler, Hans Greiner, Johann Greiner, Gottlieb Zier Christoph Meier und Karl Zeitler. Das erste größere Fest war die Fahnenweihe vom 14. bis 16. Juli 1906. (Diese Originalfahne ist in unserem Vereinsheim zu bewundern) Im Jahre 1911 erfolgte der Zusammenschluss zum Arbeiter-Turn- und Sportverein unter Vorstand Johann Schott. Der schloss sich dem Arbeiter-Turn- und Sportbund, Sitz in Leipzig, an. Aus dem anfänglichen Sportgruß „Frei Heil“ wurde nach dem Zusammenschluss „Gut Heil“. Das alte Vereinslied:

„Wer im Zimmer hockt,

ganz und gar verstockt,

bei dem stellt sich bald ein

das Zipperlein,

rückt das Alter ran,

geht das Jammern an;

die Beine woll’n nicht mehr,

sie sind so schwach gar sehr.“

 

Unter den Sportlern herrschte schöne Selbstdisziplin, im Vereinslokal war an der Wand der Spruch geschrieben:

„Die Turnerei schafft Manneskraft,

viel mehr noch als der Rebensaft.“

 

Von 1908 bis 1914 hatte der Verein eine hervorragende Frauenturnriege unter bewährter Leitung von Turnwart Schwartz. Es ist interessant festzuhalten, dass im Jahre 1908 allen Schülern und Jugendlichen das Turnen bei den Turnvereinen auf Anordnung des Kultusministeriums streng verboten war. Der damalige Pfarrer Dorn hatte in Bischofsgrün die Einhaltung dieses Verbotes zu überwachen. Die Vereine kämpften sofort dagegen an und konnten 1909 die Aufhebung dieses Verbotes erreichen. Der 1. Weltkrieg legte den Turnbetrieb still. 1919 wurde die Vereinstätigkeit sofort wieder aufgenommen. Die neugewählte Vereinsleitung war: 1. Vorstand Gottlieb Zier, 1. Kassier Wolfgang Pruchner, Schriftführer Fritz Pedall. Von 1919 bis 1924 war Wilhelm Buschinger erster und Karl Zeitler zweiter Turnwart.

In diesen Jahren wurde auch der Fußballsport vorangetrieben. Den Grundstein zum Fußballsport legte Fritz Schuster und Adam Popp im Jahre 1923. Das erste Gelände für einen Sportplatz wurde von der Staatsforstverwaltung gepachtet und mit vielen freiwilligen Helfern ausgebaut. Außer der 1. Mannschaft hatten wir eine spielstarke Jugend unter Jugendleiter Michael Illing. Im Jahre 1926 wurde Michael Illing 1. Vorsitzender des Arbeiter-Turn- und Sportvereins (heutiger TSV). 2. Vorstand wurde Christoph Meier, 1. Kassier Wolfgang Pruchner und Schriftführer Hans Narius, der später von Hans Bauer abgelöst wurde. Karl Zeitler II war Turnwart und Spartenleiter Fußball. Beisitzer waren Fritz Müller, Karl Zeitler, Hans Flessa, Karl Purucker Max Unglaub, Christian Unglaub und Helm Wendel jun. Auch eine talentierte Theatergruppe gehörte zum Verein.

Im Jahre 1927 fand die Einweihung des Sportplatzes, der seit Jahrzehnten verwildert ist, statt. Der Spielbetrieb war sehr rege. Ostern 1928 spielte unsere 1. Mannschaft verbunden mit einem schönen Ausflug gegen den ASC Eger und gewann mit 1:0. Pfingsten des gleichen Jahres spielte Eger in Bischofsgrün.

Zum Bundessportfest in Nürnberg im Juli 1929 bestritten wir ein Freundschaftsspiel gegen den damaligen mitteldeutschen Meister der A-Klasse im Fußball VjK Leipzig und siegten 4:3.

Auch der Skisport fand innerhalb des Vereins rege Teilnahme. Im Jahre 1931 wurde gemeinsam mit dem Ski-Club und der Gemeinde der Grundstein zum Sprungschanzenneubau gelegt.

In den Verbandsspielen gehörten wir zur B-Klasse. In unserer Gruppe spielten VfR Bayreuth, SC Kreuz, Donndorf, Altenplos, Untersteinach, Kulmbach und Kupferberg. Der Punktspielbetrieb ging von Mai bis September. Im Mai 1930 mussten wir als Meister der B-Klasse ein Aufstiegsspiel gegen den Vorletzten der A-Klasse TSV Bindlach in Bayreuth austragen. Halbzeitstand 2:0 für den TSV Bindlach. Kurz nach der Pause hatten wir auf 2:2 aufgeholt und dabei blieb es bis zum Schluss. Nach zweimaliger Verlängerung gelang unserer Mannschaft der Siegtreffer. Der Aufstieg in die A-Klasse war geschafft. In der darauf folgenden Saison wurden wir Vorletzter und mussten gegen den Meister der B-Klasse TSV Berneck auf neutralem Platz in Goldmühl ein Ausscheidungsspiel um den Verbleib in der A-Klasse austragen. Zur Halbzeit führte Berneck mit 3:0. Das, woran niemand mehr glaubte, wurde erreicht. Sieger bei diesem Treffen wurde der TSV Bischofsgrün mit 4:3 Toren. Bis 1933 hielten wir immer einen guten Mittelfeldplatz in der A-Klasse.

Ab Januar 1933 übernahm Karl Zeitler II die Vorstandgeschäfte. Es war nur von kurzer Dauer, denn mit der Machtergreifung der NSDAP wurden alle Arbeitersportvereine aufgelöst. Alles ging verloren, aber ein großer Teil unserer Sportgeräte überlebte auch das Dritte Reich. Unsere aktiven Spieler traten zum FC Bischofsgrün über, der schon seit 1925 als zweiter Verein tätig war. Bis 1939 konnten viele schöne Spiele gemacht werden, dann riss der Krieg, wie überall, große Lücken. Vom Kriege sind viele Sportkameraden nicht mehr zurückgekehrt. Ihnen und allen anderen verstorbenen Mitgliedern bewahren wir stets ein ehrendes Gedenken.

Ein Jahr nach Kriegsende am 10. Februar 1946 wurde dann der heutige TSV aus der Taufe gehoben. 1. Vorstand wurde Michael Illing, 2. Vorstand Christof Meier, 1. Kassier Hans Zeitler II, Schriftführer Michael Hahn, Unterkassier Konrad Greiner, Beisitzer Heinrich Schwarz, Max Unglaub, Karl Purucker und Hans Flessa. Frau Babette Schüler spendete zum finanziellen Grundstock 100 RM. Die Vereinsarbeit hatte noch rechte Tücken, denn jede Versammlung bedurfte einer Genehmigung der amerikanischen Besatzungsmacht. Um eine Lizenz für einen Verein zu bekommen, mussten 24 Formulare in Deutsch und Englisch ausgefüllt werden. Da ließ der damalige Spartenleiter für Skilauf Karl Zeitler II den Speziallangläufer Hans Sieber bei einem Wettkampf starten, schon musste er sich vor der Militärregierung rechtfertigen, denn Sieber war noch nicht entnazifiziert. Als Sportplatz wurde der Platz des früheren FC von Hans Puchtler gepachtet. Nach all diesen Vorarbeiten konnte der Fußball-Spielbetrieb nun endlich wieder beginnen.

1947 richtete der TSV Bischofsgrün die erste Nordische Skigaumeisterschaft nach dem Kriege aus. Auch am Sportplatz wurden wieder Sportfeste abgehalten. Einigen großzügigen Spendern und Förderern des Fußballsports sei an dieser Stelle gedankt.

1951 teilten sich die Skisportler in zwei Gruppen. Die einen gründeten den SC Bischofsgrün, die anderen blieben beim TSV in der Sparte Skilauf. Auch im Fußballsport waren große Krisen zu überwinden. Nicht durch schlechte Leistung, sondern durch Nachwuchsmangel mussten wir die Verbandsserie unterbrechen und dann wieder in der C-Klasse anfangen. Doch bald war die B-Klasse wieder erreicht. Bald trug man sich mit dem Gedanken, eine bessere Sportanlage zu schaffen. Der Plan, den früheren Platz des ATSV auszubauen, scheiterte leider an den Grundstückeigentümern, die ihr Land zur notwendigen Vergrößerung nicht verkaufen wollten, während der Forst uns großzügig unterstützt hätte. Schon zum Jubiläumsjahr 1956 wurde deshalb der Ausbau unserer heutigen Sportplatzanlage in Erwägung gezogen und geplant. Seit 1. August 1959 können sich unsere aktiven Sportler und TSV-Anhänger auf dem schönen großen Rasenplatz (war jedoch nicht immer schön) der liebgewordenen Sportart widmen. Bei den Bauarbeiten konnte der TSV auf die tatkräftige Unterstützung des amerikanischen Militärs zählen, welche die Planierarbeiten durchführten.

Wie es im Leben auf und ab geht, so geht es auch im Verein. Viele Spielerabgänge, teilweise zum Militär, teilweise durch arbeitsbedingten Wegzug, brachten es mit sich, dass die 1. Fußballmannschaft Anfang der 60er Jahre in die C-Klasse abstieg. Das Vereinsleben wurde trotzdem immer gepflegt. Um den großen Sportplatz konnten wir einen neuen Zaun erstellen. In die Waschräume wurden zwei Duschen und eine Heißwasseranlage eingebaut. Neben dem großen Sportplatz konnte der TSV ein schönes Spielfeld pachten und als Ausweichplatz ausbauen. Durch eine Flutlichtanlage mit fünf Strahlern waren die Trainingsmöglichkeiten erweitert worden. Dies zeigt, dass der Verein sehr lebendig ist und ihm auch spielerisch der Aufstieg in eine höhere Klasse recht bald vergönnt sein sollte.

Am 19.03.1971 wurde eine Sparte Kegeln gegründet, Spartenleiter wurde Horst Hildebrandt. Wichtige Hilfe fand die Sparte durch Tipps und Unterstützung der Kegelfreunde Goldkronach. Noch 1971 konnte durch die Abhaltung des Bundeskegelsportabzeichens ein sportlicher und finanzieller Erfolg verbucht werden. Bereits 1972 nahmen 2 Herren- und eine Damenmannschaft an den Verbandsspielen teil.

1972 stand im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums. Der Platz wurde in intensiver Eigenleistung renoviert, jedoch machte ein Dauerregen viele dieser Bemühungen wieder zuschanden. Nichtsdestotrotz wurde das Fest ein großer Erfolg. Gottlieb Kaiser wurde für seine Verdienste als Vorstandsmitglied zum Ehrenvorstand ernannt.

1973 wird die 2. Mannschaft Meister bei den C-Klassen-Reserven. Große Probleme gab es bei der Jugend, da es am Nachwuchs fehlte. Es wurde eine Spielgemeinschaft mit dem SSV Warmensteinach gebildet. Hans Heinz kommt als Trainer der 1. Mannschaft nach Bischofsgrün. Zwei Schülermannschaften und zwei Kegelmannschaften können sich über einen Aufstieg freuen.

Der Sportlerfasching hält als gemeinsamer Ball von TSV und SC Einzug in Bischofsgrüns Veranstaltungskalender und war über lange Jahre das gesellschaftliche Ereignis der Wintermonate.

1974 steigt die 1. Mannschaft wieder in die B-Klasse auf und die 1. Kegelmannschaft erringt den zweiten Tabellenplatz. Der Pachtvertrag am Göhren kann für weitere 30 Jahre verlängert werden. Bruno Jäckel gelingt die Neuformierung der Jugend. Nachdem das Pokalturnier ins Wasser fällt, plagen den Verein große finanzielle Schwierigkeiten.

1975. 90 Aktive vertreten die Farben des TSV in sechs Fußball- und vier Kegelmannschaften. Jährlich werden Pokalturniere sowie Sportfeste mit wechselnden Erfolgen abgehalten. Der Verein lebt und in diesem Jahr darf Vereinsspielleiter Fritz Striegl nicht unerwähnt bleiben. Die Schülermannschaft wird mit 34:2 Punkten Meister, die Jugend holt den Fichtelgebirgspokal.

1976. Wegen Spielermangel und fehlender Unterstützung von außen steigt die 1. Fußballmannschaft ab. Die Zuschauereinnahmen decken gerade die Kosten für die Schiedsrichter. Spielleiter Uli Schulz empfiehlt: „Kopf nicht hängen lassen, Kameradschaft fördern, dann kommt auch der sportliche Erfolg zurück.“ Auch bei den Keglern sind von allen vier Mannschaften nur mäßige Plätze belegt worden. Das Tal zieht sich bis in die Jahreshauptversammlung von 1977 hinein. Viele Positionen sind nicht mehr zu besetzen und müssen kommissarisch geleitet werden. Bei den Keglern übernimmt Ludwig Haas das Amt des zurückgetretenen Dieter Hildebrandt. Der Sportplatz ist in miserablem Zustand und auch jährliche Renovierungen bringen nur kurzzeitig Besserung.

1977 bringt neben dem Bau des Jugendraumes (heutiges Vereinsheim) und den Umbau der Toilettenanlagen ein großes Problem. Die Kegler spalten sich vom TSV ab. Vier Verwaltungsmitglieder erklären ihren Austritt. Die Probleme enden in der Neugründung des SKC Bischofsgrün. Ein 30-jähriger Pachtvertrag zwischen TSV und Gemeinde wird abgeschlossen. Die Betreuung des Jugendraumes wird in einem 15-Jahresvertrag mit der Brauerei Schinner besiegelt. Die Jugend wird Meister und Fritz Striegl verlässt nach langjähriger Tätigkeit den TSV Bischofsgrün.

1979 und 1980 bringen keine Besonderheiten im Spielbetrieb, außer Platz 1 im Fichtelgebirgspokalturnier seitens der Schüler und der 1. Mannschaft. Immer wieder müssen Vorstandspositionen kommissarisch geführt werden. 1980 bringt die ersten Planungen für den Neubau eines Rasenspielfeldes. Ein Nebenplatz wird als unbedingt erforderlich angesehen. Der erste Kostenvoranschlag geht von 583.000 DM aus. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der Beschluss für dieses Vorhaben getroffen.

1981 steht ganz im Schatten der Schwierigkeiten um den Sportplatzbau. Der Nebenplatz scheint an der Mindestgröße zu scheitern. Der Gesamtbau sich wegen Antragstau und Geldmangel zu verzögern. Im Spielbetrieb machen sich immer wieder Arthur Meier, Jochen Greiner und Uli Schulz als Trainer, Jugend- und Schülerbetreuer verdient. Die 1. Mannschaft steigt in die B-Klasse auf. Die Jahreshauptversammlung wählt Wilfried Slawis zum Schriftführer und Reinhold Pedall zum Platzwart. Beide Namen sind für die kommenden Jahre unauslösbar mit dem Vereinsgeschehen zu verbinden.

Im Jahre 1982 stellt der TSV den Trainer Fritz Mühlhäuser ein, der bereits nach 3 Monaten glücklosem Einsatz seinen Hut nehmen muss. Lothar von Mach übernimmt von Geo Zapf die Leitung der Alten Herren. Reparaturen der elektrischen Anlagen und Neuinstallation von Gastank und Gasöfen bringen erhebliche finanzielle Belastungen.

1983 bringt eine neue Zusammensetzung der Vorstandschaft. Wolfgang Nerad löst Kurt Hösl als 2. Vorstand und Dr. Markus Achenbach, Horst Schaller als Hauptkassier ab. Wilfried Slawis übernimmt zur Funktion des Schriftführers auch die des Vereinsspielleiters. Die 1. Mannschaft steigt wiederum aus der B-Klasse ab. Ohne Verstärkungen sieht die Zukunft düster aus. Es gelingt die vier bischofsgrüner Spieler B. Wendel, U. Rieß, S. Narius und R. Grüner wieder an den Verein zu binden. Norbert Altendorf übernimmt die Trainingsleitung und hat erste Erfolge.

Bereits 1984 steht die Elf wieder auf dem 2. Tabellenplatz und muss nach insgesamt fünf Ausscheidungsspielen in der C-Klasse verbleiben.

Jedoch wird ihr 1985 unter Regie des Spielertrainers Udo Hagen der Aufstieg in die B-Klasse nicht versagt. Endlich fällt auch die Entscheidung für den Sportplatzbau. Die Bewilligungsbescheide für ein neues Rasenspielfeld liegen vor und der Vorstandschaft gelingt es, einen Nebenplatz mit Hilfe der Gemeinde zu errichten.

Bereits 1986 findet die Einweihung des neuen Rasenplatzes in Verbindung mit der 40-jährigen Wiedergründung statt. 3 Tage TSV – eine runde Sache. Jedoch stellt sich bald heraus, dass beim Aufbau des Platzes Fehler gemacht wurden und die Wasserdurchlässigkeit an manchen Stellen nicht gegeben ist.

Zur Jahreshauptversammlung 1987 hat der Lotse der letzten 16 Jahre, unser 1. Vorstand Georg Nirschl sen., das TSV-Schiff verlassen. Ihm folgte Dr. Markus Achenbach. 2. Vorstand Heinz Krejtschi, Hauptkassier Jürgen Greiner, Schriftführer Norbert Zapf, Platzwart Reinhold Pedall und Vereinsspielleiter Wolfgang Bleier komplettierten die stark verjüngte Führungsriege. Die Schuldenlast des Vereins ist immens, so dass eine Beitragserhöhung unumgänglich wird. Zusätzliche Einnahmen erhofft sich der TSV durch das Johannisfeuer. 253 Mitglieder mit 22 Jugendlichen und 16 Schülern starten ins letzte Jahrzehnt der 100jährigen Vereinsgeschichte. Die 90-Jahr-Feier findet am 11. Und 12. Juli 1987 auf dem Sportgelände statt. Die 1. Mannschaft erreicht unter Spielertrainer Alfred Taubenreuther in der B1 den 11. Platz von 16 Mannschaften. Die Nachbarvereine TSV Fichtelberg, ASV Nemmersdorf und SpVgg Goldkronach steigen ab. Innerhalb einer Fichtelgebirgsauswahl, die zum 40jährigen Vereinsjubiläum des SSV Warmensteinach gegen die Uwe-Seeler-Traditionself antrat, waren unter anderem auch Spieler des TSV mit Andreas Munder und Bernd Nickl vertreten. Letzterer war auch mit 2 Toren beim 6:11 Endstand erfolgreich. Anlässlich unseres 90jährigen Bestehens war der damals in der Landesliga spielende BSC Saas Bayreuth zu Gast. Im Einlagespiel gegen den gastgebenden TSV sprang am Ende ein deutlicher 9:1 Sieg heraus. Nach glänzenden Vorbereitungsspielen sollte das letzte Vorbereitungsspiel beim TSV Thiersheim die komplette Saison negativ beeinflussen. Bei der unnötigen 1:0 Niederlage zogen sich gleich zwei TSV-Spieler schwere Verletzungen zu, so dass diese über die gesamte Saison nicht mehr einsatzbereit waren. Nach gutem Start stand am Ende der Saison nur der 14. Tabellenplatz zu Buche und damit nach dreijähriger B-Klassen-Zugehörigkeit 1988 der Abstieg in die C-Klasse. Die Vorstandschaft macht sich die Stärkung der Jugendarbeit und die Erweiterung des Vereinsangebotes zur Hauptaufgabe.

Im Frühjahr 1989 wird die Vorarbeit geleistet und am 12.07.1989 wird durch einstimmigen Beschluss die Abteilung Tischtennis (TT) gegründet. Als 1. Abteilungsleiter fungiert Norbert Altendorf, der in hervorragender Aufbauarbeit die Abteilung formt und bereits nach einem Jahr den Aufstieg schafft. Im November 1989 verstirbt unser Ehrenvorsitzender Gottlieb Kaiser. Im Schülerbereich setzen sich Reinhardt Friedrich, Ernst Kral, Uwe Rieß, Karl Herbert Unglaub und Hans Liesenhoff erheblich für den TSV mit gutem Erfolg ein. Die Saison 1989/90 begann vielversprechend, nach dem 8. Spieltag war man Tabellenführer und träumte bereits vom Wiederaufstieg. Doch dann sorgte ein plötzlicher aber lang anhaltender Leistungsabfall für ein Abrutschen auf Platz 5. Als neuer Trainer für Fritz Striegl wurde Bernd Wendel aktiviert, der die Mannschaft bis zum Sommer 1991 trainierte. Aus persönlichen Gründen stellten Dr. Markus Achenbach und Heinz Krejtschi 1989 ihre Ämter zur Verfügung. Da sich keine neuen Vorstände finden lassen, versehen Dr. Achenbach (1.Vorstand) und Karlheinz Narius (2.Vorstand) ihre Ämter kommissarisch bis zum 20.05.1990. Hans Liesenhoff (1.) und Georg Zapf (2.) werden mehrheitlich gewählt. Die übrige Vorstandschaft bleibt im Amt. Der neue Vorstand forciert nun noch die Jugendarbeit und verteilt sogar Handzettel im Schulbus, um die Schülermannschaften aufzufüllen, was sich für die Zukunft sehr auszahlen sollte.

1991 wird die Vorstandschaft bestätigt. Als Jugendleiter löst Michael Raithel Uwe Rieß ab. Manfred Unglaub übernimmt die AH-Mannschaft von Lothar von Mach, die dieser 8 Jahre lang vorzüglich leitete. Im Frühjahr brennt das Vereinsheim. Es entsteht ein Sachschaden in Höhe von 10.000 DM, der durch die Versicherung und sachkundige Restaurierung des 1. Vorstandes bald behoben ist. Im September verstirbt der 1. Bürgermeister Franz Sieber, unser langjähriges Vereinsmitglied. Wie wird es mit den guten Beziehungen zur Gemeinde? Mit der Wahl von Karl Herbert Unglaub zum Nachfolger hat sich nicht nur eine Kontinuität, sondern ein noch intensiverer Austausch zwischen Gemeinde und TSV herauskristallisiert, der sich insbesondere in der persönlich aktiven Unterstützung der Jugendarbeit zeigte und als langjähriger Beirat im Vorstand gipfelte. Die TT-Abteilung meldet 1991 ihre 1. Jugendmannschaft zum Spielbetrieb an. In der Fußballabteilung wird mit Claus Zimmermann für die Saison 1991/92 ein erfahrener Trainer gewonnen. Ihm assistiert Heinz Krejtschi als Spielleiter. Man schafft den 2. Platz und erinnert sich gerne an das legendäre Spiel in Bad Berneck vor über 500 Zuschauern, das mit 2:1 gegen Ramsenthal gewonnen wurde. Durch diesen Sieg wurde der Aufstieg in die B-Klasse erreicht. Die JHV 1992 bestätigte die Vorstandschaft. Im Beirat findet man Georg Nirschl /Sen.), Karl Herbert Unglaub, Arthur Meier und Rolf Greiner. 283 Mitglieder mit 21 Jugendlichen und 25 Schülern zeigt die Bilanz. Einstimmig wird eine neue Satzung beschlossen, die 3 Vorstände und eine Gliederung in Abteilungen vorsieht. Sind die Fußballer in die B2 aufgestiegen, so steigt die 1. Seniorenmannschaft der TT-Abteilung in die Kreisklasse 3 auf. Ehrenvorsitzender Georg Nirschl verstirbt überraschend und wird würdevoll auf seinem letzten Gang begleitet.

1993 stand im Zeichen des Bischofsgrüner Sommer- und Wiesenfestes. Der Verein wollte mit dieser Maßnahme seinen Schuldenberg forciert abbauen. Mit über 100 Helfern wurde es ein schönes Fest und ein guter Erfolg. Enge Zusammenarbeit mit dem inzwischen gegründeten Förderverein „Freunde des TSV“ (1. Vorsitzender Dr. Markus Achenbach) führte zu einem harmonischen Festablauf mit viel Spaß fürs Jungvolk unter dem so mancher Tisch und manche Bank kapitulierten. Die Vorrundenbilanz der 1. Mannschaft in der B2 war vielversprechend und das Saisonziel Klassenerhalt schien realisierbar. Doch die Spiele nach der Winterpause nahmen einen denkbar unglücklichen Verlauf und es wurden acht Spiele in Folge verloren! Am letzten Spieltag sollte das Spiel in Engelmannsreuth entscheiden, ob man den Relegationsplatz oder vielleicht sogar den Klassenerhalt erreicht. Leider wurde das Spiel 3:1 verloren, der abermalige Abstieg in die C-Klasse war besiegelt.

1994 bestätigte die Jahreshauptversammlung den alten Vorstand. Hans Liesenhoff und Heinz Krejtschi gaben jedoch schon jetzt bekannt, die Funktion nur bis zum Herbst ausführen zu können. Am 15.10.1994 übernahm Dr. Markus Achenbach einstimmig gewählt wieder das Amt des 1. Vorstandes. Andreas Munder wurde zum Abteilungsleiter Fußball gewählt. In den Jahren 1993/94 sowie 1994/95 war die 1. Mannschaft des TSV nur im Mittelfeld der C-Klasse zu finden. Platz 7 im ersten Jahr folgte Platz 11 und der Folgesaison. Die Leistungen unter den Trainern Bernhard Teufel (Sommer 93 bis Winter 93/94) und Haberkorn (Winter 93/94 bis Herbst 94) waren zu wechselhaft. Nach Ablösung von Haberkorn übernahm Arthur Meier (bis Sommer 95) mit gutem Erfolg in der Kameradschaft und einem deutlich positiven Trend im Spielerischen die Trainingsgeschicke. Als Vereinsspielleiter (seit Herbst 93) fungierte Michael Raithel. Neuer Jugendleiter wird Bernd Greiner.

1995 präsentiert die Vorstandschaft der Jahreshauptversammlung einen Vorschlag zum längst fälligen Bau eines Versorgungsgebäudes und erhält den Auftrag bis Herbst 1995 eine Planung und einen Finanzierungsvorschlag zu erstellen. Unter freundlicher Mitwirkung von Berthold Grießhammer als Hausarchitekt wird nach vielen Sitzungen am 28.10.1995 mehrheitlich durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein Neubau mit 4 Kabinen mit Duschen und einer Schiedsrichterkabine mit separater Dusche sowie Toilettenräume bei einem Finanzvolumen von 370.000 DM bewilligt. Besonderer Clou dabei ist eine große überdachte Terrasse als Idee der Gebrüder Greiner und der Erhalt des bestehenden Gebäudes als Werkstattbereich. Noch im Dezember gehen die Anträge zur Bewilligung an die Ämter. Mit Rainer Fuchs, dem neuen Trainer und einer Reihe von zurückgekehrten Spielern wurde mit viel Engagement die neue Saison 95/96 begonnen. Zum Auftakt der hoffnungsvollen Serie ging das DFB-Pokalspiel gegen den favorisierten Bezirksligisten SV Weidenberg mit 0:4 verloren. Die Punkterunde begann vielversprechend. Am 9. Spieltag war man Tabellenführer, jedoch verlor man bis zur Winterpause an Boden und fand sich auf Platz 3 wieder. Hinter Röhrenhof und Kirchenpingarten.

Die Rückrunde im Jahr 1996 begann glänzend, denn es folgte ein bemerkenswerter 6:0 Auswärterfolg beim Spitzenreiter SSV Kirchenpingarten. Ein Trainingslager Ende Februar am Gardasee sollte der Mannschaft den nötigen Schwung für die noch ausstehenden Spiele der Rückrunde geben. Es folgte ein 5:2 Heimerfolg gegen den SV Röhrenhof, was nicht verhinderte, dass der TSV hinter Röhrenhof nur Zweiter wurde und damit in die Relegationsrunde musste. Erster Gegner war der FC Kirchleus, dem man sich 1:3 beugen musste. Doch wurde der Aufstieg nach einem prächtigen 3:0 Erfolg gegen den TSV Engelmannsreuth realisiert. Beglückwünschen konnte man auch die 1. Seniorenmannschaft der TT-Abteilung, der schon wieder ein Aufstieg in die Kreisklasse 1 gelang. Die „Freunde des TSV“ richteten das Sommer- und Wiesenfest aus und wieder konnte durch den gemeinsamen Kraftakt ein Stück Boden gewonnen werden.

1996, ein denkwürdiges Jahr für den TSV. Am 23.03.1996 wählt die Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft. Bestätigt wurde 1. Vorstand Dr. Markus Achenbach und 3.Vorstand Jürgen Greiner. Sein Bruder Bernd Greiner wird mit 25 Jahren zum jüngsten 2. Vorstand der Vereinsgeschichte gewählt. Reinhardt Friedrich löst als Schriftführer Norbert Zapf ab, der dieses Amt dankenswerterweise über 10 Jahre innehatte. Die Abteilung Tischtennis wird von Horst Grebel übernommen, da sich Norbert Altendorf nicht mehr zur Verfügung stellt. Dank auch ihm für die Mühevolle aber überaus erfolgreiche Aufbauarbeit der Abteilung. Die Beiräte wurden wegen des zu erwartenden hohen Arbeitsaufkommens auf 6 erhöht. Neben Karl Herbert Unglaub, Rolf Greiner und Gunther Grießhammer werden Karlheinz Narius, Günther Kaiser und Reinhold Grüner hinzugewählt. Am 10.04.1996 liegt die Baugenehmigung für den Neubau vor. Am 03.06. steht das Schnurgerüst und los geht’s. Unermüdlich sind von nun an Hans Stenglein, Ewald Hackl, Armin Hackl, Jürgen Krejtschi und 2. Und 3. Vorstand mit vielen auch jugendlichen Helfern am Werk. Bodenplatte und Kanal sind im August fertig und im Oktober steht der Rohbau. Am 12.Oktober 1996 konnte um 14:02 Uhr rechtzeitig zur Sonnenfinsternis das Richtfest steigen. Im Juni des gleichen Jahres gelingt es endlich Hans Ruckdeschel als Spielertrainer für die Vollmannschaften unter Vertrag zu nehmen und Rainer Fuchs übernimmt das Jugendtraining, eine Konstellation, wie sie wohl nur sehr selten zu finden ist. 8 Mannschaften starten in der Abteilung Fußball in die Saison. A-C-D-F-Jugend, 1. Und 2. Herrenmannschaft, die AH und erstmals eine Damenelf. Die TT-Abteilung schickt je 2 Jugend- und Herrenmannschaft in den Punktspielbetrieb. Aufgrund des späten Aufstieges kann die 1. Mannschaft nur geringfügig verstärkt werden. Doch präsentiert sich die Truppe bei den ersten Auftritten glänzend. Unter Trainer Hans Ruckdeschel wird im DFB-Pokal der Bezirksligist TSV Neudrossenfeld in einem packenden Spiel mit 5:4 ausgeschaltet, dem Bezirksoberligisten SV Weidenberg musste man sich dann auch nur mit 0:2 beugen. Ein erstklassig organisiertes Trainingslager in Naisa (Bamberg) war eine der wichtigen Stationen während der Vorbereitung. Als Spielleiter stehen in dieser Saison Bernd Wendel und Wolfgang Bleier zur Verfügung. Die Punkterunde begann vielversprechend. Am 4. Spieltag lag man trotz dreier Unentschieden auf Tabellenplatz 4. Allerdings konnte die Mannschaft diesen Platz nicht halten und befand sich zur Winterpause mit 21 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz. Die Problematik der Winterpause in Bischofsgrün machte sich auch in dieser Saison bemerkbar. Letztendlich konnte jedoch dem Abstieg knapp entronnen werden. Am 11.11.1996 tritt die Vorstandschaft des SKC Bischofsgrün mit Verhandlungswünschen für eine Fusion an den TSV heran. Am 31.01.1997 stimmt eine außerordentliche Mitgliederversammlung des SKC dem Beitritt zum TSV zu. Die TSV-Jahreshauptversammlung beschließt am 08.03.1997 die Aufnahme des SKC als Abteilung Sportkegeln, wozu sich die JHV des SKC am 15.03.1997 bekennt. Der TSV Bischofsgrün weist in der JHV 1997 einen Mitgliederstand von 321 aus und was besonders erfreulich ist: über ein Viertel davon, nämlich 82 sind Jugendliche. Jetzt trägt die lange Vorarbeit in der Jugendwerbung ihre Früchte und der TSV Bischofsgrün ist stolz darauf aus eigener Bürgerschaft seine Spieler rekrutieren zu können und so auch einer eigenständigen Zukunft entgegen zu gehen. Das Jahr stand ganz im Zeichen des 100jährigen Vereinsjubiläums und der zeitgleichen Einweihung unseres neuen Versorgungsgebäudes. Das dazu abgehaltene Sportfest mit Bierzelt war allerdings durch die extrem kalten Temperaturen und das schlechte Wetter negativ beeinflusst. Höhepunkt der Veranstaltung war ein Spiel einer A-Jugend-Fichtelgebirgsauswahl gegen die Mannschaft des 1.FC Nürnberg.

1998 wurde für unsere Fußballmannschaft Wolgang Wittenbeck (ehemaliger 2.Ligaspieler) als Spielertrainer verpflichtet. Leider stellte sich der erwartete Erfolg nicht ein. Als er uns in der Winterpause wegen Krankheit nicht mehr zur Verfügung stehen konnte, sprang nochmals Hans Ruckdeschel als Trainer in die Bresche und die Truppe etablierte sich weiterhin in der Kreisklasse.

1999. Nach 27 Jahren wurde aufgrund stark rückläufiger Umsatzzahlen die Beteiligung am jährlichen Sportlerfasching eingestellt. Die erste Herrenmannschaft konnte sich wiederum in der Kreisklasse etablieren. Die Tischtennisabteilung nimmt mit vier Mannschaften und beachtlichen Erfolgen am Spielbetrieb teil. Die Kegelabteilung kämpft weiterhin mit dem Personalmangel.

Zur Jahreshauptversammlung 2000 übernimmt Bernd Greiner mit 29 Jahren als jüngster Vorstand der Vereinsgeschichte das Ruder von Dr. Markus Achenbach. Reinhold Pedall rückt als 2. Vorstand nach. Bei der Fußballjugend konnte eine Meisterschaft (B-Junioren) und ein 2. Platz (A-Junioren) gefeiert werden. Die Herren konnten mit Spielertrainer Petr Hala das Endspiel um den DFB-Kreispokal erreichen. Mussten sich hier allerdings knapp (1:3) der SpVgg Bayreuth beugen.

Diese Tendenz konnte auch in das Jahr 2001 mitgenommen werden. Hier stand erstmals für den Verein der Aufstieg in die Kreisliga zu Buche. Im Jugendbereich konnten, teilweise mit Spielgemeinschaften, hervorragende Platzierungen erreicht werden. (u.a. Meisterschaft der D-Junioren) Die Tischtennisabteilung konnte keine Jugendmannschaft mehr stellen. Für die Platzpflege wurde ein Kommunaltraktor HAKO 3800D und ein Rasenabkehrgerät angeschafft.

Leider musste 2002 unglücklich der sofortige Wiederabstieg aus der Kreisliga hingenommen werden. Die Mannschaft wird nach dem Abstieg mit Eigengewächsen unter Leitung von Rainer Pedall den Spielbetrieb bestreiten.

2003 setzte sich die sportliche Talfahrt bei der Herrenmannschaft fort. Der direkte Abstieg in die A-Klasse konnte nicht verhindert werden. Allerdings war der Jugendbereich Fußball mit 5 Mannschaften recht erfolgreich unterwegs. (Hallenkreismeister B-Junioren, Aufstieg A-Junioren)

Das Vereinsheim konnte mit gebrauchten Möbeln aus dem Kurhaus saniert werden.

Den Höhepunkt des Jahres 2004 konnte die Tischtennisabteilung verzeichnen. Beide Herrenmannschaften konnten überlegen die Meisterschaft und damit den Aufstieg erringen. Dies war nicht zuletzt auf die hervorragende Arbeit von Horst Grebel zurück zu führen. Die Kegelabteilung musste den Spielbetrieb nun endgültig einstellen.

Im ereignisarmen Jahr 2005 waren im Vereinsleben keine außergewöhnlichen Ereignisse zu vermelden. Nur der Sturmschaden an unserer Zaunanlage sorgte für Probleme bei der Schadensregulierung.

2006 nehmen erstmals 7 Fußball-Juniorenmannschaften am Spielbetrieb teil. Die 13 Betreuer des TSV kümmern sich um die neu gegründete Spielgemeinschaft mit Röhrenhof. Auf der Zuschauerterrasse konnte eine Außenküche gebaut werden. Hiervon erhofft sich der Verein Mehreinnahmen im Wirtschaftsbetrieb.

Bei der Tischtennisabteilung trat Horst Grebel 2007 nach 17 Jahren als Abteilungsleiter zurück. Heinz Fischer konnte für diese Aufgabe gewonnen werden.

2008 war überschattet von Tod unseres langjährigen Hauptkassiers Jürgen Greiner. Robert Czardybon konnte als Spielertrainer für die 1. Fußballmannschaft gewonnen werden. Die Tischtennisabteilung kann wieder eine Jugendmannschaft stellen.

Endlich hat unsere 1. Herrenmannschaft 2009 den Aufstieg in die Kreisklasse wieder geschafft. Die Jugendzusammenarbeit mit dem SV Röhrenhof läuft aus und die Tischtennisabteilung kann eine zweite Jugendmannschaft ins Rennen schicken.

Nach über 40 Jahren Vereinsarbeit tritt Reinhold Pedall 2010 aus der Vorstandschaft zurück. Nachfolger als 2. Vorstand wird Gerd Meier. Der defekte Zaun konnte nach 5 Jahren endlich repariert werden, außerdem wurden überdachte Auswechselbänke errichtet. In den Abteilungen läuft alles in geordneten Bahnen. Florian Meisel übernimmt die undankbare Aufgabe des Reserve-Spielleiters.

Ab 2011 konnte das alljährliche Johannisfeuer nach Jahrzehnten nicht mehr ausgetragen werden, da uns kein geeigneter Platz mehr zur Verfügung stand. In den Spielbetrieben lief alles reibungslos und die Spielgemeinschaft im Juniorenbereich der Ochsenkopfgemeinden wurde weiter ausgebaut. Ab diesem Jahr findet die vorweihnachtliche Jahresabschlussfeier des Gesamtvereins im Kurhaussaal statt.

2012 wird Reinhardt Friedrich als langjähriger Schriftführer von Florian Meisel beerbt. Der Verein nimmt Abschied von Horst Grebel, der die Tischtennisabteilung jahrelang geformt hat. Diese Abteilung bewältigt in diesem Jahr einen radikalen Neuanfang ohne auswärtige Spieler. Unsere E-Juniorenmannschaft (Fußball) kann die Meisterschaft erringen.

Ab dem Jahr 2013 nimmt die Tischtennisabteilung nur noch mit je einer Herren- bzw. Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Im Fußballbereich hat sich die 1. Mannschaft in der Kreisklasse über mehrere Jahre etabliert und die Reserve macht weiterhin Fortschritte.

2014 übernimmt Gunther Grießhammer die Leitung der „Tischtennisler“. Die 1. Fußballmannschaft muss überraschend aus der Kreisklasse absteigen, bleibt jedoch komplett zusammen. Der BLSV will ein neues Sportcamp am Göhren in Bischofsgrün errichten.

Die TT-Abteilung konnte 2015 den Aufstieg der Herren- und Jugendmannschaft pünktlich zum 25-jährigen Abteilungsjubiläum feiern. Für das Sportgelände wurden ein Spindelrasenmäher und verschiedene Pflegemaschinen angeschafft. Die Fußballherren haben sich personell verstärkt gehen den Kreisklassenaufstieg an. Erstmals wurde ein Lebendkickerturnier am Sportplatz ausgetragen.

Das Jahr 2016 war an Höhepunkten kaum zu überbieten. Sportliche Highlights waren die Meisterschaften unserer C-Junioren und der 1. Herrenmannschaft, die nach 31 Jahren wieder den 1. Tabellenplatz und somit den Aufstieg in die Kreisklasse erreichen konnte. Für unseren Rasenplatz wurde eine vollautomatische Bewässerungsanlage in kompletter Eigenregie errichtet. Dies gelang mit einem immensen Kraftakt innerhalb von drei Tagen mit über 500 freiwilligen Arbeitsstunden. Auch die endgültige Genehmigung der Zuschüsse für das BLSV-Sportcamp wird dem Verein einen positiven Schub für die Zukunft geben und das Sportgelände am Göhren eine merkliche Aufwertung erfahren.

Auch im darauffolgenden Jahr 2017 konnte keine Konstanz im sportlichen Bereich erreicht werden. Nach einer passablen Hinrunde musste die 1. Fußballmannschaft trotzdem den bitteren Abstieg in die A-Klasse hinnehmen. Im Jugendbereich wurde mit dem 1.FC Gefrees ein zusätzlicher Partner für die bestehende Spielgemeinschaft gefunden. Das sportliche Highlight des Jahres war ohne Zweifel der erstmalige Aufstieg unsere Tischtennis-Jugend in die Bezirksliga. Im Bezug auf den Neubau des BLSV-Sportcamps wurden die Planungen intensiviert und abgestimmt. Dieses angrenzende Großprojekt wird in den nächsten Jahren einen erhebliche Einfluss auf das Vereinsgeschehen haben.

 

Aktuelle Ehrenmitglieder:

Jochen Greiner, Reinhold Pedall, Arthur Meier und Dr. Markus Achenbach

 

verstorbene Ehrenmitglieder:

Christian Schwarz, Michael Illing, Gottlieb Kaiser, Werner Küspert, Georg Nirschl (Sen.), Heinrich Singer

 

Aktuelle Ehrenvorstände:

keine

 

verstorbene Ehrenvorstände:

Gottlieb Kaiser, Georg Nirschl (Sen.)

 

 

1.Vorstände der Vereinsgeschichte:

1897 – 1911                        es liegen keine Unterlagen vor

1911 – 1919                        Johann Schott

1919 – 1926                        Gottlieb Zier

1926 – 1933                        Michael Illing

1933 – 1933                        Karl Zeitler II

1933 – 1946                        Vereinsverbot

1946 – 1949                        Michael Illing

1949 – 1952                        Hans Grießhammer

1952 – 1955                        Heinrich Röthel

1955 – 1971                        Gottlieb Kaiser

1971 – 1987                        Georg Nirschl Sen.

1987 – 1990                        Dr. Markus Achenbach

1990 – 1994                        Hans Liesenhoff

1994 – 2000                        Dr. Markus Achenbach

2000 –                                  Bernd Greiner

 

 

 

 

 

Vereinslied:

Ein weißes Höselein, von meiner Frau

Ein weiß-blau Trikotlein, das passt genau

Das soll der Stolz der Mannschaft sein

Hab’n wir ein Spiel verloren, dann ist es halb so schlimm

Dann heißt es fest trainieren, damit wir besser spiel’n

Ein weißes Höselein, von meiner Frau

Ein weiß-blau Trikotlein, das passt genau

Das soll der Stolz der Mannschaft sein

Hab’n wir ein Spiel gewonnen, dann ist die Freude groß

Dann zieh’n wir ins Vereinslokal, die Sauferei geht los

Ein weißes Höselein, von meiner Frau

Ein weiß-blau Trikotlein, das passt genau

Das soll der Stolz der Mannschaft sein